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| Bild des Monats Juni | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Optimiert für die Auflösung 1024x768 | Für Firefox | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Dnepr Ural oder Chang Jiang das ist hier die Frage. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Dnepr Maschinen gelten als anfällig und strotzen ohne die gewisse Pflege meist vor Rost und gehören deshalb nicht in Hände von Fahrern, für Die das Wort Schraubenschlüssel und Fahrzeugpflege ein Fremdwort darstellt. Es ist eine Maschine für Russenboxer Fans, für die alles eine Herausforderung darstellt, denn schweißen, drehen, sandstrahlen, Blechbearbeitung kommen auf einen zu, nicht nur kleine Arbeiten wie einen Ölwechsel vorzunehmen oder einen Filter zu wechseln. Nein viel Schweiß und ölige Hände sind angesagt. Jedoch wer keine zwei linke Hände hat und gerne schraubt für den wird es das schönste Hobby der Welt. In den Händen solcher Liebhaber, wird auch eine Dnepr zu einem funktions- tüchtigen Alltags Gespann das viel Freude bereiten kann. Die Ural ist noch ein wenig anfälliger als die Dnepr, ein Schwachpunkt ist Ihr rollengelageter Kurbeltrieb, der Stark zu Kurbelwellenschäden und Brüchen neigt. Was bei der Dnepr gleitgelagerten Kurbelwelle weniger der Fall ist. Simmerringe und Lager sind ein weiterer Schwachpunkt beider Modelle. Es liegt aber meist an den Wellen denen eine Feinbearbeitung fehlt und die daher fast jeden Simmerring ob aus Deutscher oder Russischer Herstellung ratz-fatz zerlegen. Abhilfe schafft da das Polieren der Wellenoberflächen. Auch bei der Ural schlägt gerne der Dämon Rost zu. Pflege ist hier angesagt. Die Chang Jiang eine fast Original Kopie des legendären BMW Wehrmachts-Gespanns wird Heute noch wie eh und je in China zusammen geklempnert. Schlechte Bremsen sind Ihr Markenzeichen, nebst schlechter Lackierung und schlechtem Chrom. Man sollte die hiesigen Modelle nicht mit denen aus China vergleichen die vor Chrom und Poliertem Alu strotzen und in vielen Arbeitsstunden liebevoll hergerichtet werden. Der SV Motor kann man bei perfekter Wartung als zuverlässig bezeichnen, Er hat einen wunderschönen Sound. Der OHV Motor mit 31 Ps benötigt eine einfühlsame Hand. Ein Einfahren neuer und überholter Motoren ist bei allen drei Marken unerlässlich Mir hat es die Bullige Dnepr angetan, für mich das Maß der Dinge bezüglich Russenstahl. Alteisenjo | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geschichte der Dnepr-Gespanne bis zum Ende des 2. Weltkriegs. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Das ist doch eine alte BMW!" - auch wenn dieser Satz seltener wird so ist er doch der, den die Fahrer von Russen-Gespannen wohl am häufigsten in ihrem Leben zu hören bekommen. Wenn man den zumeist älteren Herren dann klar machen will, dass es sich um ein 97er Baujahr aus ukrainischer Produktion stammt wird man mit komischen Blicken bedacht. Der Urahn aller Dnepr- und Ural-Gespanne ist wohl die M 72, die seit 1941 als Motorradgespann der Roten Armee in Russland gebaut wurde. Diese M 72 war in der Tat eine Kopie der BMW R 71, die von 1938 bis 1941 gebaut wurde. Ob die M 72 nun durch den regen Austausch der beiden Herstellungsländer zustande kam oder eine Raubkopie war sei dahingestellt. Der Leiter der M 72 Produktion, N.P. Serdjukow, war allerdings als Praktikant im BMW Flugmotortenwerk tätig bevor er die Serienproduktion der M 72 (das M steht für Mototsikletnyi", also "Motorrad") steuerte. Für die (Kriegswichtige) Produktion des Gespanns baute man in kürzester Zeit in Charkow eine neue Fabrik und rüstete gleichzeitig im Frühjahr 1941 eine Fahrradfabrik in Moskau um, ebenso wurde im Leningrader Werk "Roter Oktober" von der 2-taktenden L 300 auf die M 72 umgesattelt. Noch in diesem Frühjahr wurde die M 72 den obersten Behörden vorgestellt, welche grünes Licht für die Serienproduktion gaben. Bereits im Juni 1942 griff der Krieg auch auf die Sowjetunion über, was eine Verlegung der Werke ins kriegssichere Hinterland notwendig machte. Die Leningrader Werke wurden nach Gorki verlagert, wo im Winter 1942/43 ein neues Werk für die Produktion von zunächst 400 Gespannen gebaut wurde. Das Moskauer Werk wurde im selben Winter nach Irbit verlegt, welches sich als neue Industriezone der Sowjetunion etablieren sollte. Da dort viel zu wenig Platz für die Maschinen war, lief die Produktion teilweise unter freiem Himmel ab! Im Sommer 1942 wurde zudem kein einziges Gespann fertig gestellt, da die Zulieferer Ihre Produkte nicht rechtzeitig heranschaffen konnten. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Geschichte der Dnepr-Gespanne nach dem 2. Weltkrieg Die M 72-Gespanne erwiesen sich als überaus robust und wurden daher auch nach dem Ende des 2. Weltkriegs weiter gebaut. Das Werk in Irbit besteht auch heute noch und produziert die Ural-Gespanne; das Werk in Gorkij wurde 1950 nach Kiew verlegt, hier entstanden später die Dnepr Modelle. Bis in die siebziger Jahre wurde dort die "BMW-Kopie" als Seitenventiler weitergebaut und erlebt heute eine Renaissance als Chinas Chang Jiang. Das Werk in Kiew, ehemals als KMS bekannt (Kievskiy Mototsikletnyi Savod) produzierte die M 72 und ihren Nachfolger, die modernere K750 bis in die siebziger Jahre fast ausschließlich für behördliche und militärische Verwendung. Mit der Einführung der ohv Motoren erfolgte die Öffnung zum Privatmarkt, der die zuverlässigen und robusten Gespanne gerne annahm. Um einen griffigeren Namen für die nun folgende Vermarktung der Modelle zu haben wurde ein Export-Name gesucht und in "Dnepr" gefunden. Die Dnepr hängte die Ural in Sachen technischer Fortschritt deutlich ab: die halbautomatische Kupplung, die Feststellbremse und der Seitenwagenantrieb waren zunächst nur in Kiew zu bekommen. In den späten achtziger Jahren erreichte die Fertigungsqualität beider Werke einen Tiefpunkt, der mit Beginn der neunziger Jahre zumindest bei den Ural-Werken wieder eingeholt wurde. Geschichte der Dnepr-Gespanne ab den 50er Jahren Die M 72 erschien hier ab 1956 mit einer geschobenen Kurzschwinge, welche dann auch in der K 750 verwendet wurde. Diese löste die M 72 1959 ab. Der wichtigste Unterschied zwischen diesen Modellen war die Hinterradfederung: während die M 72 noch die veraltete Geradeweg Federung hatte, glänzte die K 750 hier mit hydraulisch gedämpften Hinterradschwinge. Anfangs 1960 gabs dann 3 PS mehr Leistung (insgesamt also beachtliche 26 PS) die durch geänderte Steuerzeiten erreicht wurden, ebenso nahm hier die noch heute verwendete Gummifederung der Fahrersattels Ihren Ursprung. Im Jahre 1969 gabs dann mit der K 650 endlich den modernen ohv Motor, der bis zum Ende de Produktion gebaut werden sollte, 1971 gabs den Rückwärtsgang (MT 9), 1973 12 Volt Spannung (MT 10) und 1977 erblickte die MT 12 mit nun 750 ccm Kubik das Licht der Welt! Im Jahr 1981 schlug dann endlich die Geburtstunde der MT 11 und der MT 16, die sich durch den zusätzlichen Beiwagenantrieb unterschied. Die Modelle waren wahlweise mit Telegabel oder Schwinge zu haben, verloren aber leider ihr formschönes Cockpit zugunsten einer etwas schlichteren Lösung. Da beide Modelle die aktuellen Euro-Normen nicht mehr erfüllen konnten war damit der Export nach Europa beendet. Zum Glück machten sich findige Importeure daran, die Modelle für die Zulassung in Deutschland umzurüsten und Ihnen so ein Weiterleben in der treuen Fangemeinde zu sichern. Mit anderen Vergasern, elektronischer Zündung und optimierten Auspuffanlagen war der Weg frei für die Zulassung auf Deutschen Strassen. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Die Ural. |
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| Die Geschichte, der Ural . | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Ural Gespanne. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Der Ural boxer Motor. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Russland ahnte, dass es bald direkt in den zweiten Weltkrieg einbezogen würde. Stalin befahl darauf hin, das Militär in allen Bereichen auf den Krieg mit Deutschland vorzubereiten. Dies Umfasste auch die Bodenstreitkräfte die den einrückenden deutschen Panzerverbänden und Bodentruppen entgegentreten sollten. Man wusste dass die Wehrmacht Tausende von BMW-Seitenwagenmaschinen besaß. Sie waren bekannt für ihre Robustheit, Zuverlässigkeit, Wendigkeit und Pflegeleichtigkeit. Jede dieser Maschinen war ausgerüstet mit einem Schützen und dessen Maschinengewehr, dem Fahrer und Munitionsvorräten. Aus diesen Gründen waren sie bei den russischen Bodentruppen gefürchtet. Und genau hier beginnt die Geschichte der Ural- Motorräder. Es war um 1939, als fünf dieser BMW R71- Seitenwagenmaschinen in einer geheimen Aktion, durch schwedische Vermittler gekauft und nach Moskau gebracht wurden. Dort wurden sie zerlegt und bis ins kleinste Detail kopiert. Man übernahm den Rahmen in fast jeder Einzelheit. Die Motoren und Getriebe sollten aus eigener Produktion kommen. 1941 wurden Hunderte russische Beiwagenmaschinen in Moskau produziert. Bis zu diesem Zeitpunkt gab es für das produzierte Vehikel noch keinen Namen. Da die deutsche Wehrmacht immer näher kam, entschied man sich das Motorradwerk in Moskau komplett zu demontieren und es im Osten Russlands, genauer gesagt der Stadt Irbit im Ural Gebirge, wieder aufzubauen. Während des Krieges wurden noch fast 10.000 Maschinen gebaut die alle ihren Dienst bei der Roten Armee verrichteten. Da das Werk nun im Ural Gebirge lag, gab man dem dort gebauten Fahrzeug denselben Namen, "Ural". Die Entstehung und die Popularität der "Ural"- Motorräder ist eigentlich dem 2. Weltkrieg zu "verdanken". Man baute hier bis 1953 fast nur für den inländischen Bedarf, hauptsächlich für Behörden und das Militär. Mit dem ständig wachsenden Bekanntheitsgrad, entschied man sich ab 1953 Ural- Motorräder zu exportieren. Ab 1960 wurde die gesamte Produktion auf zivile Maschinen umgestellt. 1998 begann man das Unternehmen zu privatisieren. Seitdem wurde viel für das Image getan, wie z.B. bessere Fertigungsqualitäten, neue Modelle etc. Bis zum heutigen Tag wurden in Irbit weit mehr als 3 Millionen Maschinen produziert! | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Die Geschichte der Chang Jiang Motorräder | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Nach dem Russland die BMW R-71 seit Mitte der 40er erfolgreich kopiert hatte, bekam auch China die Lizenz auf einen Nachbau der legendären R-71. Ab dem Jahr 1956 begann man hier unter, noch unter dem Namen "Yangtzee", ein robustes Motorrad mit und ohne Seitenwagen zu bauen. Man nutzte es vorrangig für das Militär und als Behörden-Maschine. Im Gegensatz zu Dnepr und Ural, wo mit den Jahren auch diverse Modifikationen (wenn man sie denn so nennen kann) an den Modellen stattfanden, ging die Zeit bei Chang Jiang ohne große Änderungen vorüber. Einzig eine 12 Volt- Anlage und ein E-Starter sind hinzugekommen und man hat die Leistung des Motors etwas gesteigert. Der Seitengesteuerte Motor, der Blattgefederte Seitenwagen sowie die der Lenker mit Innenseilzügen ist noch so wie in den 50ern. Bis heute wurden mehrere 100.000 Maschinen hergestellt. Auch in Westeuropa und auf vielen Kontinenten, fand dass heute unter dem Namen "Chang Jiang" laufende Modell viele Liebhaber, die ihre robuste Bauweise und Zuverlässigkeit zu schätzen wissen. Mittlerweile hat "Chang Jiang" eine größere Modellpalette, welche allerdings fast alle auf Nachbau-Lizenzen beruhen. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Japanische Motorradmodelle der 60er und 70er Jahre | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| In der Rubrik Japaner geht es um die Motorradmodelle der 60er-70er Jahre, wie Honda CB 750 Four. Der Suzuki Gt Modelle und der Kawasaki Mach3 Maschinen. Diese Motoräder wurden zur Legende und haben bis in die Heutige Zeit auf der ganzen Welt Ihre Liebhaber gefunden. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Kawasaki Mach3 | Suzuki GT 250 | Honda CB 750 Four | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Youngtimer der 60er-70er Jahre erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Für gut restaurierte Maschinen, wie eine Honda CB 750Four, die Suzuki GT Reihe, besonders die GT750 (Wasserbüffel) und der Kawasaki Z900 oder der Dreizylinder Zweitakt Reihe bis zur Mach 3, werden Heute schon Beträge bis zu 6000 Euro gezahlt.Erwähnt sei auch noch die Yamaha R3 und die XT500, die sich nach wie vor grosser Beliebtheit erfreuen. Wen wundert das, es sind Motorräder mit Speichenrädern viel Chrom und Hochglanz Poliertem Aluminium und wenig Kunststoff Teilen. Maschinen, die Meilensteine im Motorradbau gesetzt haben unvergessen und beliebt wie eh und jeh erfreuen Sie uns mit Ihren unverkennbaren Erscheinungen. Alteisenjo | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Flirttipps | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Siehe auch meine GR 650 Seite | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||